Polyamorie Buch Wie wir lieben in Die Welt

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Das Polyamorie Buch [amazon_textlink asin=’3351050380′ text=’Wie wir lieben. (Link zum Kauf bei Amazon)‘ template=’ProductLink‘ store=’viktoramazonawsfurplugin-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’5774c75c-f828-11e6-a4b8-7bffb800e50b‘] über das hier schon berichtet wurde, erfährt weitere Aufmerksamkeit. Die Welt hat ein ausführliches Interview mit dem Autor Friedemann Karig geführt. Der Artikel ist nur für zahlende Leser zugänglich, aber man kann kostenfrei dreißig Tage testen.

Auszüge aus dem Interview zum Polyamorie Buch Wie wir lieben

Das Interview ist lesenswert, denn Karig formuliert prägnant, provokant und sehr scharf in seiner Kritik an der Monogamie, wie sie derzeit gelebt wird.

Karig: Meine These ist ja, dass nicht wir oder der Partner das Problem sind, sondern grundsätzlich der Anspruch, über 20 Jahre mit jemandem sexuell treu und intim zu sein. Und das soll dann alles super funktionieren. Ich habe übrigens wirklich nichts gegen monogame Beziehungen. Es gibt halt leider nur viel zu viele unglückliche.

Polyamorie als Lösung?

Die Welt: Wie kann Polyamorie da die Lösung sein?

Karig: Ich habe versucht, offene Beziehungen umzudeuten. Das heißt für mich nicht „offene Beine“, sondern „offene Köpfe“. Allein, dass man seinem Partner sagt: „Ich habe Lust auf andere Menschen“ ist schon für viele Menschen ein Riesenschritt. Das zeigt, dass wir in vielen Punkten lange nicht so aufgeklärt sind, wie wir denken.

Polyamore als Freaks

Die Welt: Bei offener Liebe haben eben viele Vorurteile, wie wildes Durch-die-Betten-Hüpfen.

Karig: Ich hoffe, dass endlich die Freakisierung abnimmt und man nicht mehr mit dem Finger zeigt auf die Leute in alternativen Modellen. Weil: Die Freaks sind gut. Die brauchen wir, die sind Avantgarde, die machen Türen auf. An denen können wir uns orientieren und etwas ausprobieren. Sie zerstören nicht die Welt.

Über Ablehnung von Polyamorie

Die Welt: Wieso reagieren viele dann allergisch, wenn sie von offener Liebe hören?

Karig: Das Fremde ist eben immer Provokation, Irritation oder gar eine Bedrohung. Wenn ich mit acht Freunden zusammensitze, sind immer drei, vier in einer Art Antihaltung. Sie haben sich an diesen Status quo gewöhnt, sie haben etwas dafür geopfert und jetzt kommt einer und sagt: „Hey, ihr könnt es auch total anders machen!“ Das ist ja immer so, der Überbringer einer Botschaft ist suspekt – shoot the messenger.

Monogamie: das kranke Modell

Die Welt: Die offene Beziehung setzt also den als ersten Schritt voraus, ehrlich in sich selbst hineinzuhorchen?

Karig: … Man freut sich, wenn der andere erfolgreich ist, aber sobald andere Menschen den Partner äußerlich begehren, kommt wieder die Eifersucht ins Spiel. Das ist total narzisstisch und nicht gesund. Eigentlich ist das monogame Besitzdenken das eigentlich kranke Modell.

Hier der Link zum gesamten Interview. Wie gesagt, nur für „zahlende Gäste“, aber man 30 Tage testen. Ans Abmelden denken.

Warum die ewige Treue zu viel erwartet ist

Sie finden in der Artikelserie Bücher über Polyamorie im Polyamorie Magazin von Viktor Leberecht alle Artikel zu Büchern über Polyamorie.

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Meine Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung in der demokratischen Gesellschaft

Ich habe seit 2010 Thesen über den möglichen Beitrag von Nicht-Monogamie zur modernen, auf den Menschenrechten und Gleichberechtigung basierenden, demokratischen Gesellschaft veröffentlicht und diese ständig weiter entwickelt. Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung.

Experte, Redner, Autor und Berater für Polyamorie, Polygamie und offene Beziehungen: Viktor Leberecht

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Über Viktor Leberecht 693 Artikel
Viktor Leberecht ist studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Er gehört keiner Religion oder weltanschaulichen Gruppe an. Viktor lebt seit 2003 in einer polyamoren und offenen Beziehung mit einer Frau, die mit einem anderen Mann verheiratet war - ihr Ehemann starb 2018. Viktor redet und schreibt über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben.

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