Katholische Kirche liegt 200 Jahre hinter der Zeit – oder doch 2000?

Über die unsinnigen Ansichten, welche die katholische Kirche zu HIV, Polygamie und Sexualität vertritt, hatte ich an anderer Stelle schon berichtet: Vatikan wird wohl nie vernünftige Ansichten zu HIV, Polygamie und Sex haben (Mai 2011).

Da ist es erfreulich bei der BBC und der IHT zu lesen, dass es mit Kardinal Carlo Maria Martini zumindest einen hohen kirchlichen Würdenträger gab – leider gerade verstorben – der ebenfalls die Ansichten der Kirche gerade zum Thema Ehe als 200 Jahre hinter der Realität beschrieb.

(Beginn Zitat) „Unless the Church adopted a more generous attitude towards divorced persons, it will lose the allegiance of future generations, the cardinal added. The question, he said, is not whether divorced couples can receive holy communion, but how the Church can help complex family situations. And the advice he leaves behind to conquer the tiredness of the Church was a „radical transformation, beginning with the Pope and his bishops. The child sex scandals oblige us to undertake a journey of transformation.“(Ende Zitat) 1

Ich denke nur, er hat sich um eine 0 geirrt: 2000 Jahre ist hier die richtige Zahl, denn aus dieser Zeit stammen die Stellen in der Bibel, die Grundlage der Lehren zur Ehe sind. 1000 Jahre wären auch schon gut, da durften weltliche Geistliche noch heiraten und Sex haben. Auch eine Akzeptanz der Homsexualität als natürliche Lebensform würde der katholischen Kirche gut tun.

Beides würde dazu führen, dass weniger katholische Geistliche zu Kinderschändern werden, weil sie ihre natürlichen sexuellen Neigungen offen ausleben könnten, statt in dem Versuch, sie zu unterdrücken, zu scheitern und letztlich die Ihnen zum  Schutz anvertrauten Kinder zu mißbrauchen.

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Viktor Leberecht ist mein Pseudonym für meine Arbeit als freier Autor. Ich bin studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Ich lebe seit 2003 in einer polyamoren Beziehung mit einer verheirateten Frau. Ich schreibe über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben. Ich setze mich für Mehrfachbeziehungen im Rahmen der Menschenrechte ein, also natürlich gleiches Recht für alle.

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