Noch mehr Bewegung zu Polyamorie in der Evangelischen Kirche (DRadio 07.09.2013)

Polyamory Flag

Zwei führende Vertreter von Bewegungen in der evangelischen Kirche treten in einem Interview bei Deutschlandradio Kultur für die Anerkennung von Polyamorie ein. Damit wird fortgeführt, was sich schon im M ai 2013 auf dem Kirchentag zeigte.

Evangelische Initiativen fordern Anerkennung der Polyamorie

In dem Beitrag heißt es: „Für Eske Wollrad von den Evangelischen Frauen und Martin Rosowski von der Männerarbeit weist die EKD-Orientierungshilfe zum Thema „Familie als verlässliche Gemeinschaft“ den Weg in die richtige Richtung: Nicht allein die Ehe könne und müsse Ort und Hort einer glücklichen Beziehung sein. „Wir gehen noch einen Schritt weiter: Uns geht es im Grunde um das Aufbrechen von Stereotypen, weil wir uns mit den Normen der Heterosexualität und der Zweigeschlechtigkeit viel zu stark einengen. Wir stellen die Frage: Wie ernst ist es der Kirche mit der Öffnung? Deswegen stellen wir zum Beispiel auch die Frage nach einer Akzeptanz und Wertschätzung von Single-Lebensformen ebenso wie polyamoren Lebensformen.“

Und weiter: „Was aus unserer Sicht fehlt, ist ein Paradigmenwechsel hin von Institutionen und deren Wertigkeiten hin zu den Inhalten. Das heißt, wir bestimmen die Lebensformen nicht nach Institutionen zum Beispiel Ehe, sondern über Grundwerte christlicher Lebensführung: gegenseitige Fürsorge, Vertrauen, Verlässlichkeit und Respekt sind für uns die Grundwerte christlicher Beziehungen.“

Evangelische Christen bewegen sich – wann kommen die Parteien drauf?

Diese Diskussion in der evangelischen Kirche ist ganz unabhängig von Polyamorie erfreulich, da es neben den Konservativen anscheinend auch einige gibt, die nicht den Buchstaben, sondern dem möglichen Sinn der Bibel folgen wollen.

Vielleicht kommt solches Denken auch mal bei den großen Parteien an, siehe die Polyamorie Wahlprüfsteine.

Sie finden in der Artikelserie Polyamorie und westliche Gesellschaften im Polyamorie Magazin von Viktor Leberecht alle Artikel, in denen es um die Reaktion westlicher Gesellschaften auf Polyamorie geht.

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Über Viktor Leberecht 690 Artikel
Viktor Leberecht ist studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Er gehört keiner Religion oder weltanschaulichen Gruppe an. Viktor lebt seit 2003 in einer polyamoren und offenen Beziehung mit einer Frau, die mit einem anderen Mann verheiratet war - ihr Ehemann starb 2018. Viktor redet und schreibt über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben.

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