Polyamorie in internationalen Medien Oktober 2017

Polyamory Flag

Das ist die monatliche Zusammenfassung der Berichterstattung über Polyamorie in internationalen Medien Oktober 2017. 

Medien meint hier Massenmedien; persönliche Blogs mit geringer Reichweite bleiben hier außen vor. Denn es geht in dieser Reihe darum, wie die breite Bevölkerung über Polyamorie informiert wird. Die Gründe für diese Fokussierung finden Sie bei Interesse in dem Artikel: Warum die Darstellung von Polyamorie in den Medien wichtig ist. Es gibt auch eine monatliche Zusammenfassung für deutsche Medien.

Die Artikel sind nach Ländern und dann chronologisch geordnet. Wenn zu einem Thema, zum Beispiel einem Film, mehrere Artikel erschienen sind, werden diese zusammen aufgelistet. Sollte ich etwas vergessen haben, lassen Sie mir dazu gerne Hinweise zukommen, als Kommentar zum Artikel oder über das Email-Kontaktformular.

Wenn die verlinkten Artikel nicht in einer Sprache sind, die Sie gut können, probieren Sie den Inhalt zu kopieren und bei Deepl einzugeben, einer Übersetzungsseite, die sehr gute Resultate liefert.

Derzeit enthält diese Zusammenfassung englischsprachige Artikel, womit ein großer Teil der internationalen Berichterstattung abgedeckt wird. Denn Polyamorie ist bisher besonders in englischsprachigen Gegenden der Welt populär: USA, Kanada, Großbritannien, Australien. In letzter Zeit finden sich Berichte in englischer Sprache über Polyamorie auch in englischsprachigen Medien aus Afrika und Indien.

Wenn Sie von Berichten in anderen Sprachen wissen, können Sie mir diese zukommen lassen, sofern Sie eine kurze Zusammenfassung in deutscher oder englischer Sprache geben können. Sie können hier auch als Gastautor darüber schreiben. Sie können mich auch gerne auf andere Artikel hinweisen, die ich nicht erwähnt habe, als Kommentar zum Artikel oder über das Email-Kontaktformular.

Berichterstattung über Polyamorie in internationalen Medien Oktober 2017

Australien

Am 13. Oktober erschien im Chronicle ein Artikel, in dem Laurie Penny diverse Vorurteile über Polyamorie aufklärt. Das ist unterhaltsam geschrieben und viel zu schade, um durch meine Übersetzung verunstaltet zu werden: Polyamory: Here’s how to make it work.

Indien

Am 16. Oktober erschien im indischen The Quint ein einführender Artikel über Polyamorie. In einer Schritt für Schritt Anleitung wird beschrieben, was viele Menschen erleben, für die Polyamorie neu ist. Darin finden sich auch diese schönen Sätze (Übersetzung von mir):

Ich suchte nach Antworten. Als ich anfing, mich mit dem Schreiben auszudrücken, wurde mir klar, dass niemandem etwas gehört, und niemand zu dir gehört. Danach hatte ich ein paar polyamore Beziehungen. … wenn du anfängst zu sagen, „er oder sie gehört mir“, geht die Liebe zur Tür hinaus. „Die Liebe kann einfach nicht eingepackt werden, sie ist eine Energie, die man im Überfluss spüren muss“.

Der ganze Artikel: Loving More Than One Person At Once? Polyamorists Say That’s Okay

Polyamorie wird auch in Indien, wie in den meisten Gesellschaften, nicht verstanden, abgelehnt, und polyamore Menschen werden angegriffen. Dies zeigt ein Artikel vom 20. Oktober, in dem von einem Fall von slut-shaming im Zusammenhang mit einem Video über Polyamorie berichtet wird. Der Artikel berichtet, dass sich hier für Indien typische, altmodische Vorurteile und Prüderie finden.

Der Artikel: Indian men slut-shamed a woman for polyamoury because how dare she make sexual choices

Das Video auf Facebook.

Irland

Im irirschen Independent aus Dublin erschien am 4 Oktober ein Interview mit Sex coach Beth Wallace, die über ihr polyamores Leben berichtet und einige typische Vorurteile über Polyamorie anspricht, wie zum Beispiel, dass es immer ein  Mann mit mehreren Frauen ist. Sie hat interessante Einsichten zu Beziehungen und zur Situation der Polyamorie in Irland (Übersetzung von mir):

„Ich bin im Moment Single und glücklich damit. Es ist schwer, Gleichgesinnte zu treffen, und ich finde, dass sich schon viele nicht monogame Menschen in Irland kennen.
„Die Leute denken vielleicht, dass polyamourös sein bedeutet, dass man in Beziehungen sein muss, dass man nicht allein sein kann. Aber ich habe herausgefunden, dass Polyamorie mich dazu gebracht hat, meine eigenen Unsicherheiten anzupacken und zu erkennen, dass es bei Liebe nicht um Besitz oder Kontrolle geht.

„Ich habe gelernt, mich nicht an Menschen festzuhalten. Nur weil eine Beziehung endet, heißt das nicht, dass es nicht klappte. Ich denke, dass es ziemlich gefährlich sein kann, wenn man die Idee hat, dass es den Einen gibt. Es häuft viel Erwartung auf eine Person und eine Beziehung und niemand kann uns alles geben.
„Ich denke, Irland öffnet sich mehr und mehr für nicht-traditionelle Beziehungen. Meine Familie hat gemischte Gefühle, wenn ich polyamorous bin, anders als „sicher was auch immer, wenn es für dich funktioniert, großartig“, bis hin zu „rede nicht mit mir darüber“. Die meisten meiner Freunde sind mit meinen Entscheidungen absolut einverstanden, auch wenn ich ein paar denke: „Oh Beth hat noch nicht den richtigen Mann getroffen, sie wird sich niederlassen, wenn sie es tut“ – viel Glück dabei!

Der ganze Artikel: What it feels like to have more than one partner – one woman opens up about the benefits of polyamory

Kanada

Der Vancouver Courier brachte am 26. Oktober Interviews mit polyamoren Menschen aus der Poly-Community. Neben Aussagen, wie Polymaorie funktioniert, fand sich dort auch die erfreuliche Aussage:

Alle, die mit dem Courier gesprochen haben, sagten, dass sich das Level des Verständnisses ändert. Vor allem in den letzten fünf Jahren …“ sei es besser geworden.

Der ganze Artikel: An intimate look at Vancouver’s growing polyamory community

Kenia

Der Standard Digital aus Kenia berichtete am 6. Oktober über die Liebes Coaches Carl und Kenya Stevens, aus Asheville, North Carolina. Da ich dazu ausführlich etwas weiter unten bei weitaus längeren Artikeln über die beiden aus dem United Kingdom berichte, hier nur der Link zum Artikel: Polyamorous couple reveal what it’s really like to be in a marriage with three people

United Kingdom

In der Sendung This Morning auf ITV wurden drei Partner aus einer polyamoren Vierer-Beziehung aus Canberra, Australien interviewt. The Sun berichtete darüber am 3 Oktober. Besonders interessant: eine der Frauen identifiziert sich als asexuell: (Übersetzung von mir):

Maddie identifiziert sich als asexuell. „Monogamie funktioniert für einige asexuelle Menschen, es liegt ganz am Individuum, bei mir funktioniert das nicht, weil ich die Menschen anders liebe“, erklärte sie. „Ich fühle keine sexuelle Anziehungskraft für Menschen, also geht es nicht darum, Sex mit vielen Menschen zu haben. Wir sind immer noch intim, wir haben immer noch eine physische Verbindung, wir haben nur nicht viel Sex.“

Der ganze Artikel: This Morning viewers left confused by guests who open up about their four-person polyamorous marriage

Am 6. Oktober erschien in der Daily Mail ein Artikel und ein Video über die Liebes Coaches Carl und Kenya Stevens, aus Asheville, North Carolina. Seit 22 Jahren verheiratet, gerieten sie vor 11 Jahren in eine Krise, die sie auf ihre Weise lösten (Übersetzung von mir):

Anstatt sich zu trennen, entschieden sich Carl und Kenia, dass beide frei wurden, mehrere Liebhaber zu haben.
Polyamorie zu diskutieren war anfangs äußerst schwierig. Es gab eine Menge Argumente, viele Emotionen. Es war wirklich eine echte Herausforderung „, räumte Kenia ein.
Zwei Jahre Diskussion und dann ging ich zuerst auf ein Date. Er sagte mir, ich solle zuerst gehen und einen anderen Freund außerhalb unserer Ehe haben. Bis dahin waren unsere Kinder etwas älter.
Als ich das erste Mal zu einem Date ging, fühlte es sich an, als hätte ich meinen Mann verraten. In der westlichen Kultur hier in Amerika sind Frauen nicht dazu bestimmt, einen Sexualtrieb zu haben oder Männer zu begehren, wenn wir verheiratet sind. Es ist tabu. Es war schwer, all diese Glaubenssysteme zu durchbrechen.
Carl stimmt mir zu:“Es war sehr schmerzhaft für mich. Ich fing an, all diese Gedanken und Bilder von ihr beim Sex zu haben. Meine Eifersucht und Unsicherheiten kamen raus.“
Während sie sich an ihre neue Art zu lieben gewöhnt hatten, sagten die Eltern auch ihren drei Kindern Senbi, 19, Sanu, 16 und der 12 Jahre alten Kaheri, wie sie jetzt lebten.
Kenia sagte:“Von dem Zeitpunkt an, als wir die Ehe geöffnet haben, erzählten wir es unseren Kindern. Und es bedeutete, dass Mama und Papa mehr Menschen lieben konnten und sie haben es einfach verstanden. „Sie hatten keine Probleme mit Polyamorie.“

Der ganze, lange Artikel mit vielen Bildern: Polyamorous married couple BOTH enjoy ‚crazy‘ sex with multiple lovers who they recruit on Tinder (and they’ve even let them live in the family home with their three children)

Das Video: Polyamorous couple who help others have a healthy relationship.

Der Artikel in etwas anderer Form auch bei The Sun: Polyamorous couple who’ve lost count of the number of lovers they have coach others on the lifestyle… and even let hook-ups live with them 

Am 17. Oktober erschien ein Artikel, der über eine Frau berichtet, die es anscheinend als eine Form von Polyamorie sieht, wenn sie neben einer Liebesbeziehung auch sehr intensive Freundschaften führt. Naja, lest selber den Artikel: It’s Time To Rethink Monogamy.

Popsugar UK brachte am 26. Oktober einen Artikel mit Tipps, was man alles berücksichtigen sollte, wenn man seine Ehe öffnen will, sei es für Sex oder Liebe mit anderen: What to Consider Before Having an Open Marriage. Und wenn Sie dazu Rat brauchen, fragen Sie mich unter http://polyamorie-berater.de.

Angeregt durch den Film „Professor Marston und die Wonder Women“, über den ich unten bei Filmkritiken berichte, erläutert ein Artikel vom 30. Oktober bei Refinery29, was Polymaorie braucht, um zu gelingen: Polyamorous Relationships Do Work — But They Must Involve This.

USA

Der erste Artikel aus den USA diesen Monat wurde am 5. Oktober veröffentlicht, und am 13. Oktober überarbeitet (deshalb hat er jetzt dieses Datum). Es ist ein guter einführender Artikel mit Statements mehrerer polyamorer Menschen. Enthält für Polyamorie-Erfahrene nichts wirklich neues. Wenn Sie aber noch auf der Suche nach einer Einführung sind, lesen Sie doch meine: Was ist Polyamorie? – Für Neugierige und Anfänger/-innen. Und hier der Artikel aus der Rainbow Times: Polyamory: Polyamorists Talk Experiences, Fears, Philosophies

Am 6 Oktober berichtete The RealDeal über einen Skandal um eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Polyamorie Szene in New York (Übersetzung von mir):

Leon Feingold, außergewöhnlich durch einen IQ von 168, ehemaliger professioneller Baseballspieler, ausgebildeter Rechtsanwalt, aktuell Immobilienmakler, Burning Man Enthusiast, Freimaurer, dreimaliger Teilnehmer an den Nathan’s Hot Dog Eating Contest Weltmeisterschaften in Coney Island und öffentliches Gesicht der New Yorker Polyamorie-Bewegung – bekämpft Anschuldigungen, dass er zu langsam reagiert habe, um einen Mann, der des sexuellen Angriffs beschuldigt wird, aus der Gemeinschaft zu entfernen.
Feingolds Kritiker behaupten, er zögerte ein Jahr, einen Mann aus der Gruppe zu entfernen, dem Übergriffe auf Frauen vorgewworfen wurden. Feingold verteidigte sich, dass es nur unbewiesene Vorwürfe waren, niemand den Mann bei der Polizei angezeigt habe. Feingold behauptete, dass er das Verhalten der Person mit anderen in der Führung der Gemeinschaft besprochen habe und langsam agiert habe, weil er ohne Beweise nicht den Ruf eines Menschen ruinieren wollte.

Seit letztem Monat gehört Feingold nicht mehr zur Leitung von Open Love New York, einer Organisation, die Bildungs- und Gesellschaftsveranstaltungen für vielgestaltige New Yorker organisiert. Am Wochenende kündigte er seinen Rücktritt von allen Führungsrollen innerhalb der sexpositiven Community an und übernimmt eine reduzierte Rolle in New York Dangerous, einer Gruppe, die jährlich ein Camp beim Burning Man Musikfestival organisiert und mehr als 2.000 Mitglieder auf Facebook hat.

Der Artikel: A genius real estate broker, Burning Man and a scandal in NYC’s sex-positive community.

Am 11. Oktober erschien bei The Lily, einem Produkt der Washington Post, der dritte Teil der Video-Reihe „A Decade apart“, in der Frauen, die altersmäßig zehn Jahre voneinander entfernt sind sich gegenseitig interviewen, und dabei wird auch Polyamorie erwähnt. Das Video: ‘Everyone is into polyamory these days’: 10 women talk about love.

Vom 12. Oktober stammt ein Artikel im lesbischen Magazin Curve, der die besondere Perspektive von Bi-Menschen in polyamoren Beziehungen in mehreren Interviews beleuchtet. Liest man am besten im Zusammenhang: Best Of Both Worlds? What it’s like being bi and polyamorous…

Men´s Health brachte am 18. Oktober einen Artikel mit Interviews mit vier Polyamorie lebenden Menschen. Darin werden in recht gelungener Weise Vorurteile über Polyamorie erläutert:

Ist ethische Nicht-Monogamie für alle?

Matt: Ich glaube nicht. Beziehungen gibt es in allen möglichen Formen, aber ethische Nicht-Monogamie wird noch immer nicht ganz akzeptiert. Menschen haben es schwer, Sex von den anderen Verbindungen zu unterscheiden, die Sie mit Ihrem Partner haben. Meine Freunde denken, ein anderer Kerl lässt mich mit seiner Frau schlafen. Es ist so viel mehr als das. Ja, der Sex ist gut, aber ich liebe auch alles andere an ihr.

Der ganze Artikel: Polyamory: Is It Right For You? We Asked 4 People to Shed Light On Open Relationships

Ein Artikel vom 19. Oktober im Studentenmagazin Paisano befasst sich zum einen damit, wie man Eifersucht verlernt, und mit der Wirkung von Polyamorie auf Kinder. Hier ein übersetzter Auszug:

Mehrere Partner in einer ehrlichen polyamourösen Beziehung lehren Kinder nicht nur, dass es keine solche Sache wie eine Norm aus Disney-Filmen und Barbie-Werbung gibt, sondern dass man Beziehungen erschafft mit Arbeit, Ehrlichkeit und Liebe. Darüber hinaus werden Kinder oft am Ende mehr betreut, wenn mehr Erwachsene zur Verfügung stehen, um die Babys aufzuziehen. Es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen.

Der ganze Artikel: Honestly unlearning jealousy and honestly relearning love

In dem großen Netzwerk für Studentenmanagzine HerCampus erschien am 19. Oktober ein einführendes Interview: An Insight Into Polyamory

In einem weiteren Studentenmagazin erschien am 24. Oktober eine Kritik an Polyamorie von jemand, der es mit Fremdgehen verwechselt. Da hätte die Redaktion besser acht geben können: Opinion: Monogamy more beneficial in relationships than polyamory | The Daily Reveille | lsunow.com; ist wegen DSGVO nicht aus Europa erreichbar.

Am Ende des Monats erregte dann ein an der Plainfield High School erschienener Dating Survival Guide, in dem auch Polyamorie Thema war, Aufsehen. Eine Schülerin beschwerte sich mit aus dem Zusammenhang gerisssenen Zitaten auf Facebook darüber, dass der Guide zu freizügig sei. Das erregte zuerst in lokalen Nachrichten Aufsehen, und schaffte es dann auch in größere Medien.

Artikel bei USA Today: Teacher under fire after high school students publish dating survival guide.

Filmkritiken

Monogamish

Am 14. Oktober erschien eine Kritik zu dem Dokumentarfilm Monogamish von Tao Ruspoli. Der Titel leitet sich von dem Kunstbegriff Monogamish her, den der bekannte Sex Kolumnist Dan Savage prägte (Übersetzung von mir):

Die Interviews im Film berühren kurz, aber tiefgründig alle wichtigen alternativen Philosophien rund um Ehe, Feminismus, Sexualität und Beziehungen. Monogamisch „ist wie ein Einsteigerkurs in das vorherrschende Denken um die Nicht-Monogamie, wie es von deren führenden Schriftstellern, Philosophen und Therapeuten gelehrt wird.

Der ganze Artikel: ‘Monogamish’ Review: The Polyamorous Revolution in One Entertaining and Stylish Documentary

Eine weitere Kritik erschien hier: Monogamish (2014) Movie Review from Eye for Film

She´s gotta have it

Spike Lee hat seinen Debütfilm zu einer Serie verarbeitet, die demnächst bei Netflix startet.

Professor Marston and the Wonder Women

Der Film über die Polyamorie lebenden Erfinder von Wonder Woman ist an den Kinokassen nicht sehr erfolgreich. Dafür aber erregt er in den Medien viel Aufsehen. Ich versuche gar nicht, alle Artikel zu listen, sondern nehme exemplarische Artikel zu wichtigen Aspekten:

Vice USA sieht in dem Film einen Eisbrecher für Polyamorie, da er der erste sei, in dem Polyamorie so positiv dargestellt wird. Zum Artikel: ‚Professor Marston‘ Is a Trailblazer for Polyamory in Film.

Newsweek meint mit ähnlichem Tenor, dass man durch den Film angeregt werden könnte, Monogamie infrage zu stellen: Wonder Woman Has Kinky Roots That Might Make You Question Monogamy.

Direkte Nachfahren von Marston kritisieren jedoch, dass der Film die Beziehung zwischen den Frauen falsch darstelle. Eine lesbische Beziehung habe nie bestanden, schreibt Enkelin Christie Marston im Hollywoodreporter. Sie sei sich dessen sicher, weil sie mit ihrer Großmutter zahlreiche offene Gespräche darüber geführt habe. Sie persönlich hätte gar kein Problem damit, wenn so eine Beziehung bestanden hätte, aber es sei einfach nicht die Wahrheit. Der Artikel: What ‚Professor Marston‘ Misses About Wonder Woman’s Origins (Guest Column).

Die Regisseurin wehrt sich ebenfalls im Hollywoodreporter gegen diese Kritik. Es gebe viele Hinweise, dass es eine lesbische Beziehung gegeben habe. Sie findet die Kritik auch ungerecht, da sie versucht habe, mit Christie Marston Kontakt aufzunehmen, diese sich aber nie gemeldet habe. Der Artikel: ‚Professor Marston‘ Director on Finding the True Story of Wonder Woman’s Creator (Guest Column).

Aus Sicht der Polyamorie ist es letztlich unerheblich, ob die Frauen auch eine sexuelle Beziehung hatten. Es bleibt Polyamorie, da sie wissentlich und im gegenseitigen Einverständnis einen Mann geteilt haben.

Das war die Zusammenfassung zu Polyamorie in internationalen Medien für diesen Monat. Sollte ich etwas vergessen haben, lassen Sie mir dazu gerne Hinweise zukommen, als Kommentar zum Artikel oder über das Email-Kontaktformular.

 

Dieser Artikel erschien bei Viktor Leberecht.

Polyamorie Magazin

Sie finden im Polyamorie Magazin auf der Website Viktor-Leberecht.de von Viktor Leberecht alle Artikel zu Polyamorie, unterteilt in diverse Unterbereiche, wo es vor allem darum geht, was Polyamorie ist, wie Menschen Polyamorie leben, ob und warum Sie es heimlich tun oder sich zum Polyamorie Coming-Out entschließen.

Dieser Artikel erschien bei Viktor Leberecht.

Die Webseite Viktor Leberecht - Übersicht über die Inhalte

Sie finden auf der Website von Viktor Leberecht - Experte, Redner, Autor und Berater für Polyamorie und offene Beziehungen sowie Aktivist für Liebe und Familie frei von staatlicher Überregulierung -, aktuelle Artikel und allgemeine Informationen über Polyamorie, Polygamie und offene Beziehung. Und Sie erfahren, wie wir alle, auch die Anhänger der Monogamie, von übermäßiger und verfassungswidriger staatlicher Regulierung unseres Liebes- und Familienlebens eingeschränkt werden.

Artikelserien

Die Artikel habe ich zumeist selbst geschrieben, außer es ist ein anderer Autor genannt.

Allgmeine Informationen über Polyamorie, Polygamie und Offene Beziehung

Der Bereich Was ist Polyamorie? mit diversen Unterseiten wie Vorurteile über PolyamoriePolyamorie Events und Treffen und Polyamorie Dating WebseitenPolyamorie Wissenschaft.

Im Bereich Was ist Polygamie? finden Sie zum Beispiel Vorurteile über Polygamie, Polygamie Einführungen, und Polygamie Wissenschaft.

Noch in Arbeit ist: Der Bereich Was ist Offene Beziehung?

Meine Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung in der demokratischen Gesellschaft

Ich habe im Jahr 2010 Thesen über den möglichen Beitrag von Nicht-Monogamie zur modernen, auf den Menschenrechten und Gleichberechtigung basierenden, demokratischen Gesellschaft veröffentlicht und diese ständig weiter entwickelt. Aus den Thesen erfahren Sie, wie Liebe und Familie frei von staatlicher Überregulierung in einer demokratischen Gesellschaft gestaltet werden könnten, und wie wir alle, auch die Anhänger der Monogamie, von übermäßiger und verfassungswidriger staatlicher Regulierung unseres Liebes- und Familienlebens eingeschränkt werden. Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung.

Experte, Redner, Autor und Berater für Polyamorie und offene Beziehungen: Viktor Leberecht

Ich biete zu den oben genannten Themen:

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Über Viktor Leberecht 692 Artikel
Viktor Leberecht ist studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Er gehört keiner Religion oder weltanschaulichen Gruppe an. Viktor lebt seit 2003 in einer polyamoren und offenen Beziehung mit einer Frau, die mit einem anderen Mann verheiratet war - ihr Ehemann starb 2018. Viktor redet und schreibt über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben.

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