These 14: Polygamie gleichberechtigter Partner führt zu mehr Liebe. Ein Mensch darf endlich offen mehr als einen Menschen lieben und sich von mehr als einem Menschen lieben lassen.

Dies erscheint als ein besserer Weg, als dies, wie in unseren Gesellschaften üblich, heimlich und verlogen hinter dem Rücken des Partners leben zu müssen; ausgerechnet hinter dem Rücken des Menschen, mit dem man eine auf Liebe und Vertrauen basierende Beziehung eingegangen ist / eingehen wollte.

Kann es in einer Gesellschaft zuviel Liebe geben?

Dies ist These 14 der Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung, von Viktor Leberecht.

Dieser Artikel erschien bei Viktor Leberecht.

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Meine Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung in der demokratischen Gesellschaft

Ich habe im Jahr 2010 Thesen über den möglichen Beitrag von Nicht-Monogamie zur modernen, auf den Menschenrechten und Gleichberechtigung basierenden, demokratischen Gesellschaft veröffentlicht und diese ständig weiter entwickelt. Aus den Thesen erfahren Sie, wie Liebe und Familie frei von staatlicher Überregulierung in einer demokratischen Gesellschaft gestaltet werden könnten, und wie wir alle, auch die Anhänger der Monogamie, von übermäßiger und verfassungswidriger staatlicher Regulierung unseres Liebes- und Familienlebens eingeschränkt werden. Thesen über Liebe und Familie frei von übertriebener staatlicher Regulierung.

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2 Kommentare

  1. Hallo Viktor, mit Interesse lese ich deine Thesen. Ich habe nichts gegen Menschen, die mit mehreren Erwachsenen ihre Sexualität teilen, sofern jeder Erwachsene das selbstbestimmt so möchte.Aber zu deinen Thesen habe ich Verständnisfragen. Was bedeutet es für Dich wenn du oben schreibst, dass Polygamie zu mehr Liebe führt? Je mehr Leute, desto mehr Liebe? Was ist Liebe für Dich? Von mir aus soll jeder sein Beziehungsmodell leben. Keine Frage. Lüge und Betrug dürfen nicht die Antwort auf Monogamie sein, dann wäre es ja keine frei entschiedene Monogamie. Aber die Liebe, die in einer frei gewählten Monogamie entsteht wird genauso in die Welt getragen und vermehrt, indem ich diese Liebe mitmenschkich in allen meinen Netzwerken an andere Menschen weiterreiche wie du es vielleicht mit der Polygamie vorhast.. Ich denke, man muss dazu nicht mit dem anderen Sex haben, um ihn an der eigenen Liebe teilhaben zu lassen, oder ihm etwas Gutes zu tun.In wieweit soll Polygamie aus deiner Sicht in Abgrenzung zur Monogamie die Liebe unter den Menschen erhöhen? Wie stellst Du dir das genau vor? Ich kenne sexuelles Kickverhalten eher als Ausdruck seelischer Leere oder dem Bedürfnis, den eigenen Selbstwert aufzubauen. Das darf man. Doch wo ist da die Vermehrung von Liebe? Viele gehen in monogamen Beziehungen fremd , um ihre Nähe- und Bindungsprobleme mit verschiedenen Partnern zu lösen …auch das dient eher dem eigenen Ego oder Selbstwertempfinden. Darf man auch. Aber LIEBE?? Ich kenne einige solcher Beispiele. Was genau soll Polygamie sein…wenn ich meine Intimität mit 2 oder mehreren Menschen teile, kann ich nach meinem Verständnis allein zeitökonomisch und auch seelisch nicht EINS werden. Wodurch entsteht bei der Polygamie deiner Vorstellung nach ein MEHR an Liebe? Was ist der Vorteil? Ist es nicht ein Auf- und Einteilen von Liebe? Ein permanenter Bindungsabbruch von und mit mehreren Sexualpartnern? Wieso ist der monogame Mensch „kleiner“ an Reife als der polygame?…ist es nicht auch ein Zeichen von Reife, die menschheitsgeschichtlich polygame Libido auf einen Menschen zu konzentrieren und kann eben dadurch vielleicht viel mehr an Liebe und Nähe und Tiefe entstehen, als wenn ich mich zerteile? Ich war in jungen Jahren auch mehrdimensional unterwegs. Tiefe und Vertrauen kenne ich nur in der Zweierbeziehung. Du merkst, ich bin kritisch. 😉

    • Hallo Bettina,
      Danke, dass Du dir Zeit für einen ausführlichen Kommentar genommen hast und mir damit auch die Gelegenheit gibst, eventuelle Uklarheiten in meiner These hoffentlich zu klären.
      1. Wenn ich von mehr rede, meine ich nicht besser oder höherwertig. Ich will Monogamie oder monogame Liebe nicht abwerten.
      2. „Mehr“ meine ich so, wie ich geschrieben habe: „Ein Mensch darf endlich offen mehr als einen Menschen lieben und sich von mehr als einem Menschen lieben lassen.“ Das geht in einer monogamen Beziehung nicht. Da darf immer nur eine/r geliebt werden. Jedes Gefühl für andere gilt als Bedrohung. Das ist bei Polyamorie und Polygamie anders. Ich habe das anfangs auch nicht begriffen, denn ich war ja auch mal monogam und von den in unserer Gesellschaft üblichen Ängsten vor Verlust der Liebe des anderen und der daraus entstehenden Eifersucht geplagt. Erst nach Jahren in der polyamoren Beziehung mit meiner Liebsten verschwanden diese Gefühle. Und stattdessen konnte ich aufrichtig Freude empfinden, dass sie auch ihren Ehemann liebt. Und ich konnte Freude empfinden, wenn ich sie beim Sex mit einem anderen Mann Lust erlebte. Und ihr ging es umgekehrt ähnlich. Das meine ich mit einem Mehr an Liebe.

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