Wie mit Romantik Polyamorie stigmatisiert wird

Polyamory Flag

Wie mit dem Ideal der Romantik Polyamorie stigmatisiert wird, beschreibt ein jetzt erneut bei Big Think publizierter Artikel der Philosophin Carrie Jenkins, der bereits im Februar bei Aeon erschien. Jenkins wurde auch durch ihr polyamores Coming-Out bekannt, über das hier berichtet wird Vor- und Nachteile des Polyamorie Coming-Out.

Ist Polyamorie nicht romantisch?

Jenkins beschreibt, dass mit der Gleichsetzung von Romantik mit Zweierbeziehung mal mehr, mal weniger absichtlich jede nicht-monogame Beziehung stigmatisiert wird. Diese Gleichsetzung habe schon früher dazu gedient, den sexuellen Appetit der Frauen zu kontrollieren, indem es als wichitgstes Ziel dargestellt wurde, eine erfolgreiche romatische Beziehung zu führen.

Es habe außerdem dazu gedient, homosexuelle Beziehungen zu stigmatisieren. Umso erschreckender sei es, dass sie nun auch beobachte, dass mit der zunehmenden Akzeptanz der Homosexualität es auch immer öfter vorkommt, dass Homosexuelle sich von nicht-monogamen Beziehungen absetzen und so als zum Mainstream gehörig identifizieren wollen, indem sie betonen, dass sie eine romantische Zweierbeziehung führen.

Dumme Vorurteile gegen Polyamorie

Das Stigma gegen Nicht-Monogamie sei mehr als ein Witz. Laut Jenkins haben Forscher Vorurteile gefunden, dass die Nicht-Monogamen schlechte Menschen seien: demnach sei es weniger wahrscheinlich, dass sie mit ihren Hunden spazieren gehen oder ihre Zähne mit Zahnseide reinigen. Dem setzt Jennkins entgegen:

Wir müssen die Grenzen in Frage stellen, die wir dem, was als’romantische‘ Beziehung gilt, gesetzt haben. Freiheit zur Liebe – das Recht, seine eigenen Beziehungen ohne Angst, Scham oder Geheimhaltung zu wählen – ist entscheidend, nicht nur für den Einzelnen, sondern für uns alle gemeinsam.

Dem kann ich nur zustimmen. Polyamorie ist am Ende eine Menschenrechtsfrage. Lesen Sie dazu Thesen zu Polygamie und Monogamie.

Wenn der verlinkte Artikel nicht in einer Sprache ist, die Sie gut können, probieren Sie den Inhalt zu kopieren und bei Deepl einzugeben, einer Übersetzungsseite, die sehr gute Resultate liefert.

Links zu weiteren Informationen über Polyamorie und offene Beziehungen finden Sie unter diesem Artikel. Dort können Sie auch einen Kommentar schreiben.

Der Artikel bei Aeon

Ich würde hier gerne eine Artikelvorschau zeigen, wie das auf den Webseiten vieler großer Medienhäuser üblich ist. Aber leider gibt es Abmahnanwälte, die sich zwar nicht an die Großen rantrauen, aber leider an kleine Webseitenbetreiber wie mich, deshalb nur der normale Link zum Originalartikel.

I would like to show an article preview here, as is usually done on the websites of many large media houses. But unfortunately there are lawyers, who don't dare to approach the big ones, but unfortunately attack small web page operators like me, therefore I can only provide the normal link to the original article:

How a hackneyed romantic ideal is used to stigmatise polyamory

 

Über Viktor Leberecht 688 Artikel
Viktor Leberecht ist studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Er gehört keiner Religion oder weltanschaulichen Gruppe an. Viktor lebt seit 2003 in einer polyamoren und offenen Beziehung mit einer Frau, die mit einem anderen Mann verheiratet war - ihr Ehemann starb 2018. Viktor redet und schreibt über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben.

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